(Mond)
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Der Mond, der die Erde umkreist (Erdmond) ist u. a. verantwortlich für das periodische Auftreten von Ebbe und Flut. Bei seiner Rotation um die Erde, die rund einen Monat dauert, ändert er seine Phasen von Neumond über zunehmenden Mond, weiter über den Vollmond, den abnehmenden Mond zum Halbmond.
Die Dauer eines Mondumlaufs wird nach dem siderischen und dem synodischen Monat unterschieden. Der synodische Monat hat eine Dauer von 29 Tagen, 12 Stunden und 44 Minuten. Es ist die Zeit zwischen zwei Mondphasen, also z. B. zwischen zwei Voll- oder Neumonden. Der siderische Monat dagegen hat eine Dauer von 27 Tagen, 7 Stunden und 43 Minuten. Es ist die Zeit, bis der Mond bei seinem Umlauf um die Erde wieder den selben Ort erreicht hat, dies wird anhand eines weit entfernten Fixsterns bestimmt.
Der kleinste Abstand des Mondes von der Erde beträgt 406.700 km, der größte 356.400 km.
Warum sehen wir nur eine Seite des Mondes?
Bekanntlich sieht man von der Erde aus nur die eine Seite des Mondes. Das rührt aber nicht daher, dass der Mond über keine Eigenrotation verfügt. Der Grund ist vielmehr, dass sich die Eigenrotation des Mondes aufgrund der Gravitationskräfte der Erde der seiner Umlaufzeit angepasst hat. Er rotiert damit um seine Achse genau einmal während jeder Umdrehung um die Erde, also während eines Monats. Man bezeichnet dieses Phänomen als gebundene Rotation.
Der Erdmond hat eine Atmosphäre mit einem Druck von 3 · 10-11 bar, sie ist also extrem dünn. Sie besteht zu ca. 25% aus Helium, 25% aus Neon, zu 23% aus Wasserstoff und zu 20 % aus Argon.
Daten vom Erdmond
Entfernung von der Sonne etwa der der Erde (1 AE)
Radius 1.738 km
Masse 7,35 · 1022 kg
Mittlere Dichte 3,34 g/cm3
Rotationsdauer 27 Tage 07 h 44 Sek.
Erdumlaufzeit 27 d 7 h 43,7 Min.
Gravitationsbeschleunigung 1,62 m/s2
Magnetfeld nahezu Null
Ab- und zunehmender Mond
Auf der Nordhalbkugel der Erde lässt sich der abnehmende Mond daran erkennen, dass seine Sichel am Himmel ein kleines a bildet. Beim zunehmenden Mond dagegen ist die Mondsichel andersherum gekrümmt. Auf der Südhalbkugel, also beispielsweise in Australien oder Neuseeland ist das genau umgekehrt, so dass dort der zunehmende Mond ein kleines a bildet.
Der Grund dafür ist, dass auch der Mond, so wie die Sonne, einen Bildpunkt auf der Erde besitzt (s. Sonnenstände).
Dieser Bildpunkt wandert von rund 28,6° nördliche Breite bis zu 28,6° südliche Breite. Die Zeit, die vergeht, bis der Bildpunkt des Mondes auf der Erde von 28,6° nördlicher Breite über 28,6° südliche Breite wieder bei 28,6° nördlicher Breite angelangt ist, ist gerade die Zeit eines siderischen Monats (27 Tage und rund 7 Stunden). Die Erklärung, was ein siderischer Monat genau ist, finden Sie unter: Der Monat
Sofern sich ein Beobachter nördlich von diesem Bildpunkt des Mondes auf der Erdoberfläche befindet, sieht er beim abnehmenden Mond das beschriebene kleine a. Befindet sich ein Beobachter jedoch südlich dieses Bildpunktes, so sieht er das kleine a beim zunehmenden Mond.
Insofern muss die Aussage, dass man auf der Nordhalbkugel beim abnehmenden Mond stets ein a erkennt, um die Stellung eines Beobachters zum Bildpunkt des Mondes präzisiert werden. Dieselbe Einschränkung gilt natürlich auch für die Südhalbkugel.
Mondfinsternis
Bei einer Mondfinsternis steht die Erde zwischen der Sonne und dem Mond. Daher ist eine Mondfinsternis nur bei Vollmond möglich. Man unterscheidet dabei die "Totale Mondfinsternis", die "Partielle Mondfinsternis" , die "Totale Halbschatten-Mondfinsternis" sowie die "Partielle Halbschatten-Mondfinsternis". Bei der totalen Mondfinsternis durchläuft der Mond den Kernschatten der Erde, sie dauert maximal 1 h und 47 Minuten. Bei der partiellen Mondfinsternis durchläuft nur ein Teil des Mondes den Kernschatten der Erde, der Rest des Mondes durchläuft dabei nur ihren Halbschatten. Bei der totalen Halbschatten-Mondfinsternis durchläuft der Mond vollständig den Halbschatten der Erde, wobei bei der partiellen Halbschatten-Mondfinsternis nur ein Teil des Mondes den Halbschattenbereich der Erde durchläuft.
Quelle: wikipedia.org
Im Februar 2010 wurde Wasser in Form von Eis gefungen.

